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Lok Bernau mit Auftaktniederlage im Playoff-Viertelfinale

Der SSV Lok Bernau hat in der 2. Basketball-Bundesliga ProB das erste Spiel der 2. Playoff-Runde gegen die VfL AstroStars Bochum mit 66:73 (40:34) verloren. In einem bis zum Schluss offenen Spiel leisteten sich die Bernauer am Sonntagabend in der Schlussphase entscheidende Fehler und zeigte Nerven. Am nächsten Samstag können die Lok-Korbjäger auswärts in Bochum ein drittes Entscheidungsspiel erzwingen.

Die AstroStars Bochum waren auch im dritten Anlauf dieser Saison für die Bernauer nicht zu knacken. Dabei zeigten sich die Bernauer von Beginn an motiviert und treffsicher. Die Hausherren starteten in der Erich-Wünsch-Halle mit Pierre Bland, Konstantin Kovalev, Jonas Böhm sowie den beiden ALBA Youngstern Tim Schneider und Ferdinand Zylka. Bernau legte auch direkt mit zwei Dreiern von Schneider und Kovalev vor und diktierte zunächst das Spiel. Bis auf 13:4 konnten sich die Brandenburger absetzen, ehe die Bochumer ins Spiel fanden (4. Minute). Mit einem 9:0-Lauf sorgten die Gäste für den Ausgleich. TJ Parker-Rivera beendete die zwischenzeitlich Durststrecke mit einem Dunking. Vier Punkten zum Viertelende von Robert Glöckner sorgten für eine 23:18 Führung zur ersten Viertelpause. In einem auf beiden Seiten defensiv geführten Spiel konnte sich Bernau kurz vor der Halbzeit auf neun Punkte absetzen (39:30, 19. Minute). Alexander Angerer und Felix Engel verkürzten für Bochum. Nach einem Foul mit der Pausensirene besorgte Parker-Rivera dann die 40:34 Halbzeitführung.

Bochum kam besser aus der Kabine und erkämpfte sich mit einem 10:3-Lauf die Führung (43:44, 23. Minute). Eine Bernauer Auszeit brachte nur kurzzeitig Entlastung. Das Spiel blieb aber offen und ging ausgeglichen in die entscheidenden zehn Minuten. Die Führung auf der Anzeigetafel wechselte mit jedem Angriff. Die Fans beider Lager feuerten lautstark ihre Teams an. Ein laut umjubeltes Alley Oop Anspiel von Pierre Bland auf Landsmann TJ Parker-Rivera sowie die Punkte von Ferdinand Zylka und Bland brachten sogar ein kleines Polster (64:58, 34. Minute). Auf der Gegenseite übernahmen nun Gary Johnson (12 Punkte) und Ryon Howard (18 Punkte), der den Großteil der Saison verletzt verpasste und sich in den Playoffs eindrucksvoll zurückmeldet. Von da an ging den Bernauern in der Offensive die Puste aus. Nur noch zwei Punkte kamen in der Schlussphase dazu. Johnson und Howard waren dagegen nicht zu stoppen, auch weil sich die Lok-Korbjägern zu viele Fehler leisteten. Mit 66:73 kassiert der SSV Lok Bernau gegen die AstroStars die insgesamt dritte Niederlage in dieser Saison. Die Gäste griffen in Summe 37 Rebounds ab - davon 13 Abpraller in der Offensive, was immer wieder einen zweiten Angriff brachte. Neben Tim Schneider (12 Punkte) kam beim SSV nur noch US-Aufbauspieler Pierre Bland auf eine zweistellige Punkteausbeute. Bland war mit 20 Punkten, drei Rebounds und sechs Assists auffälligster Akteur auf dem Feld.

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin ganz klar enttäuscht. Wir haben den möglichen Sieg am Ende durch eine Reihe von Fehlern aus der Hand gegeben. Dazu kam aber auch, dass wir Bochum viel zu viele zweite Chancen ermöglicht haben. Somit geht die Niederlage gegen starke Bochumer in Ordnung – so bitter es auch ist. Wir sind jetzt gefordert, mit einem Sieg nächste Woche die Serie wieder auszugleichen.“

Am kommenden Samstag gibt es für den SSV Lok Bernau die vierte Chance den ersten Saisonsieg gegen die AstroStars einzufahren, und so auch ein drittes entscheidendes Spiel der Viertelfinalserie zu erzwingen. Das Playoff-Spiel in der Bochumer Rundsporthalle beginnt am Samstag (1. April) um 19.00 Uhr.

Viertelstände: 23:18, 40:34, 55:56, 66:73

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (20 Punkte), Tim Schneider (12), Jonas Böhm (8), Ferdinand Zylka (7), Timajh Parker-Rivera (6), Konstantin Kovalev (4), Robert Glöckner (4), Robert Kulawick (3), Jannes Hundt (2), Nico Adamczak (0), Nino Valentic (0)

VfL AstroStars Bochum: Ryon Howard (18 Punkte), Alexander Angerer (16), Davon Roberts (15), Gary Johnson (12), Felix Engel (4), Raphael Bals (4), David Stachanczyk (2), Michael Haucke (2), Chamseddine Korbi (0), David Feldmann (0), Artem Shelukha (0)

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