Start Bergsport Berichte Klettern im Elbsandsteingebirge vom 12. Mai bis 24. Mai 2010

Klettern im Elbsandsteingebirge vom 12. Mai bis 24. Mai 2010

Am Mittwoch, dem Tag vor Herrentag, reiste schon ein Teil unserer Gruppe ins „Elbi“ und bezog dort unser Quartier bei Rathen. Die restlichen Truppenteile unserer fast 20 köpfigen Manschaft trudelte aufgrund der zum Teil weiten Anreise erst im Laufe des Männertages ein. Die Anderen gingen an diesem Tag zum Goldstein und den benachbarten Gipfeln, um den Tag mit einigen schönen Klettertouren zu beginnen.
 
Am Freitag blieb uns aufgrund des Regenwetters das Klettern versagt und wir besuchten das nach dem Hochwasser 2002 neu aufgebaute Naturkundemuseum in Bad Schandau. Da auch der folgende Samstag keine Wetterbesserung mit sich brachte, beschlossen wir, im Bielatal eine Expedition in die „Tiefe Höhle“ zu wagen, was auch zu einem vollem Erfolg wurde.
Da es in der Nacht zum Sonntag immer wieder zu Regenschauern gekommen war, unternahmen wir am Sonntag - bei jetzt herrlichem Sonnenschein - eine kleine Wanderung, vorbei an den Eulensteinen, welche sich malerisch aus den leuchtend gelben Rapsfeldern erhoben, Richtung Thürmsdorf . Am frühen Nachmittag verabschiedeten sich dann der größte Teil der Truppe und fuhr zurück. Die restlichen Drei begaben sich ins Bielatal und unternahmen noch eine schöne Tour auf die „Kleine Herkulessäule“.
Am Abend wurde unser Trio dann um eine Person erweitert, welche über Herrentag an einem Qualifikations-Team-Radrennen, dem Flash Aleman, teilgenommen hatte. Die Tour bestand aus einer Sternfahrt zur Wartburg, wobei das Team die Strecke von 412 km von Bernau in 24 Stunden erreichen musste. Das Radrennen gehört zur einer Serie von Oualifikationsfahrten für das im Herbst stattfindende große Rennen von Paries-Brione-Paries, welches mit über 1200 km zu Buche schlägt und in 90 Stunden absolviert werden muss. Wir drücken unseren Fahrern und allen Teilnehmern die Daumen.
 
Am Montag und Dienstag präsentierte sich das Wetter von seiner kühlen aber trockenen Seite und so unternahm unser Quartett zwei längere Klettertouren von ca. je 5 Stunden auf das „Hintere Pechofenhorn“ in einem Seitenarm des Kirnitzschtal und auf den „Kleinen Wehlturm“, von dem man aus die Proben in der Felsenbühne Rathen akustisch verfolgen konnte.
Die nächsten drei Tage bis Freitag wurden wieder zu allem Übel von einem Tiefausläufer beeinflusst, so dass wir gezwungen waren, ein Ausweichprogramm zu starten, welches im Besuch der Kunstblumenmanufaktur in Sebnitz, der Burg Stolpen, dem Gefängnis der Gräfin Cosel, dem Kunsthandwerkshaus in Langwollmersdorf, dem Uhrenmuseum in Glashütte, einer Führung durch das seismologische Institut und einer Besichtigung der „Medezinhistorischen Sammlung“ in Bad Gottleuba bestand. Zu erwähnen wäre noch der Besuch der Therme in Bad Schandau und das gute Essen in unserem Stammlokal in Tschechien.
 
Am Samstag, dem sonnigsten Tag dieser Woche, zogen wir ins Bielatal zum Titan und genossen nach einer schönen Kletterpartie die wärmende Maisonne auf dem Gipfel. In der Nacht setzte zu allem Überflüss wieder Regen ein, so dass wir den Pfingstsonntag, dem deutschen Mühlentag, für eine Besichtigung der Bähr Mühle nutzten, welche sehr schön hergerichtet war. Am Nachmittag ging es dann noch zur Talsperre Bad Gottleuba und zu den „Tisaere Wänden“, welche sehr eindrücklich auf uns wirkten.
 
Leider haben wir schon wieder Montag und wir müssen die Heimreise antreten, obwohl wir dieses Jahr durch den vielen Regen nicht grade mit grandiosen Klettertouren gesegnet wurden.
 
 

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