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LOK holt dank Dreier-Regen den 99:80 Auswärtssieg in Itzehoe

LOK BERNAU trifft bei den Itzehoe Eagles unglaubliche 14 Dreipunktwürfe und sichert sich so den 99:80 Auswärtssieg. In einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten alle eingesetzten Bernauer Spieler punkten, fünf davon sogar zweistellig. 
Topscorer Jonas Böhm
Die Hussitenstädter begannen von Beginn an konzentriert und offensiv treffsicher. Angesichts vier getroffener Dreier und einer zweistelligen Führung im ersten Viertel wechselte Headcoach René Schilling munter durch und brachte bereits in der achten Spielminute mit Konstantin Kovalev alle zehn angereisten Spieler in die Partie. Hilfreich für die LOK waren mit Sicherheit auch die frühen Foulprobleme des Itzehoer Schlüsselspielers Kaimyn Pruitt, der nach nur zwei Minuten wieder vom Feld musste. Der erste Spielabschnitt endete schlussendlich mit 27:16 zu Gunsten der LOK. Zu Beginn des zweiten Viertels markierte auch Flügelspieler Kovalev mit zwei erfolgreichen Freiwürfen seine ersten Punkte der Saison 2017/18. Zwischenzeitlich konnte die Bernauer Führung nun sogar auf 16 Punkte (34:19, 13. Spielminute) ausgebaut werden. Doch insbesondere der Australier Joshua Wilcher drehte im zweiten Viertel für die Gastgeber auf. Zur Halbzeit sollte er 14 Punkte und 4 Assists erzielen. Hinzu kamen nun auch viele Foulpfiffe gegen die Bernauer, wodurch man die Eagles immer wieder an die Freiwurflinie schickte. So erzielten die Norddeutschen skurriler Weise zehn Punkte am Stück per Freiwurf und verkürzten den Spielstand auf 47:40 zur Halbzeitpause.

Der US-amerikanische Headcoach Pat Elzie hatte in der Halbzeitansprache wohl die richtigen Worte gefunden. Seine Eagles starteten gut ins dritte Viertel und konnten die Begegnung bis zur 23. Spielminute (54:49) offenhalten. Doch dann waren es erneut die erfolgreichen Distanzwürfe von Robert Kulawick und Jonas Mattisseck, die die LOK wieder auf 60:49 enteilen ließ. Elzie probierte den Lauf der Bernauer durch ein Timeout zu stoppen. Doch auch nach der Unterbrechung punkteten die Hussitenstädter munter weiter, die mit dem 16:1 Lauf die Führung auf 66:50 ausbauten. Auch im Schlussviertel vielen die Dreier weiter, sodass nach weiteren Treffern von Kulawick und Zylka in der 32. Minute ein 78:62 von der Anzeigetafel leuchtete und der Auswärtssieg der LOK nicht mehr zu nehmen war. Zwölf Sekunden vor Schluss beim Spielstand von 98:80 hatte Kapitän und Topscorer Jonas Böhm dann sogar mit zwei Freiwurfversuchen die Chance die 100 Punktemarke zu knacken, doch da der Centerspieler nur einen von zwei Würfen traf, endete das Spiel mit 99:80.

LOK Headcoach René Schilling fasst seine Eindrücke zusammen: „Wir haben heute in kritischen Phasen des Spiels immer eine passende offensive Antwort gefunden. Dazu kommt, dass es natürlich ungemein hilft, wenn wir 50% von der Dreierlinie treffen. Weiterhin ist es uns gelungen das Tempo über weite Strecken der Partie zu unseren Gunsten zu gestalten.“

Kommendes Wochenende steht für die Bernauer ein Stück weit Vergangenheitsbewältigung auf dem Plan. Am Sonntag, den 12. November um 17 Uhr ist mit den VfL SparkassenStars Bochum schließlich das Team zu Gast, gegen das die LOK in der letzten Saison alle vier Begegnungen verlor. Besonders bitter waren die beiden Niederlagen in der zweiten Play-off Runde, die am Ende auch das Saisonaus für die LOK bedeuteten. Es ist also eine spannende Partie in der heimischen Erich-Wünsch-Halle zu erwarten. 
 
LOK BERNAU: Jonas Böhm (16 Punkte), Robert Kulawick (15), Bennet Hundt (14), Ferdinand Zylka (11), Dexter Werner (11), Badu Buck (9), Jonas Mattisseck (8), Kory Brown (7), Robert Glöckner (6), Konstantin Kovalev (2) 
 
 

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