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LOK empfängt Rostock Seawolves am Reformationstag

Der Doppelspieltag der 2. Basketball Bundesliga verlangt LOK BERNAU einiges ab. Nach der Niederlage beim starken Team des SC Rist Wedel steht nur drei Tage später mit dem Heimspiel gegen die Rostock Seawolves eine weitere Begegnung mit einem Hochkaräter der Liga an. Das Spiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Dienstag, den 31. Oktober um 19 Uhr.


Kory Brown & René SchillingDie Rostock Seawolves wurden vor der Saison neben den Artland Dragons mehrfach als einer der Meisterschaftsfavoriten der ProB Nord genannt, starten jedoch mit einer Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen eher verhalten in die neue Spielzeit. Grund für diese Einschätzung ist vor allem das finanzkräftige und professionelle Umfeld der Hanseaten, die bei ihren Heimspielen teilweise mehr als 3.500 Zuschauer in der Stadthalle Rostock empfangen. Auf dem Feld scheint sich das Team noch finden zu müssen. Kein Wunder, schließlich erfolgte im Sommer der Komplettumbau durch Trainer Ralf Rehberger. Aus dem Vorjahreskader sind mit Point Guard Tim Vogt, Forward Ivo Slavchev und Center Daniel Lopez nur drei Spieler dem Team erhalten geblieben. Mit den US-Amerikanern Brandon Lockhart und Jordan Talbert verpflichteten die Rostocker zwei der Topspieler der Liga der vergangenen Jahre. Aufbauspieler Brandon Lockhart ging bereits für Nördlingen und Elchingen in der ProB Süd auf Korbjagt. Diese Saison ist er nun Dreh- und Angelpunkt des Rostocker Spiels. Seine Vielseitigkeit belegen neben 14,2 Punkten pro Spiel, eindrucksvolle Statistiken von durchschnittlich 5,8 Rebounds, 4,2 Assists und 3 Ballgewinnen. Zudem ist Lockhart bestens vertraut mit Power Forward Jordan Talbert. Beide spielten vor zwei Jahren in Nördlingen bereits sehr erfolgreich zusammen. Der 1,98 Meter große Talbert wechselte, ebenso wie der Deutsche Bill Borekambi, vom ProB Meister PS Karlsruhe LIONS an die Ostsee und zeigt mit durchschnittlich 13,8 Punkten und 8,3 Rebounds keine Eingewöhnungsprobleme. Der gebürtige Berliner Borekambi ist auch auf der Position des Power Forwards zuhause, agiert im Gegensatz zu Talbert aber fast ausschließlich in Korbnähe. Mit 14,4 Punkten in nur 21 Minuten Spielzeit schultert er zusammen mit den beiden US-Amerikanern die offensive Last der Seawolves. Unterstützung soll das Trio vom deutsch-amerikanischen Schützen Chris Frazier erhalten, der im Sommer aus Quakenbrück nach Rostock gewechselt ist, aber momentan mit 9,3 Punkten im Schnitt noch nicht an die Leistungen aus der letzten Saison anknüpfen kann. Weitere wichtige Akteure der Gäste, die man nicht außer Acht lassen sollte, sind die beiden jungen, aber dennoch ProB erfahrenen Spieler Darian Cardenas Ruda und Jeffrey Martin.

 

Headcoach René Schilling mit dem Statement zum anstehenden Heimspiel: „Um Rostock trotz seiner vielen Optionen zu schlagen, müssen wir diesmal sehr konzentriert die einzelnen Stärken der Spieler versuchen nicht zur Geltung kommen zu lassen. Außerdem sollten wir versuchen das sehr gut strukturierte Halbfeldspiel der Seawolves zu kontrollieren. Offensiv gilt unser normales Credo. Das Tempo hochhalten ohne die Kontrolle zu verlieren, sowie den Ball laufen lassen und als Team spielen.“

 
 

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