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Goodbye Pierre! - Lok muss Abgang von Pierre Bland vermelden

Der SSV Lok Bernau muss in der kommenden Saison auf die Dienste seines Ausnahmespielers Pierre Bland verzichten. Nach einer starken ProB Saison hatte sich der US-amerikanische Point Guard in die Notizbücher vieler finanzstärkerer und teilweise auch höherklassiger Teams gespielt. Nachdem es lange danach aussah, dass er sogar den Sprung in die ProA schaffen könnte, wechselt er nun innerhalb der Liga.


Pierre Bland - Foto Ricardo SteinickeInsgesamt drei Jahre ging Pierre Bland für die Lok auf Korbjagt und trug damit so lange wie kein anderer ausländischer Profi vor ihm das gelb-schwarze Trikot der Lok. Der sympathische Aufbauspieler aus Florida begann 2014, direkt nach dem Collegeabschluss, seine Basketballkarriere in der Hussitenstadt. In vergangenen drei Spielzeiten führte er das Team zu einer herausragenden, saison-übergreifenden Bilanz von 65 Siegen zu 10 Niederlagen und damit verbunden zur erfolgreichsten Periode der neueren Bernauer Basketballgeschichte, die im Frühjahr dieses Jahres mit der Hauptrundenmeisterschaft in der ProB gekrönt werden konnte.

Neben den Erfolgen auf dem Feld, eroberte der aufgeschlossene US-Amerikaner auch die Herzen der Fans und Vereinsmitglieder. So entstanden nicht nur Freundschaften zu Mannschaftskameraden sondern auch eine ganz besondere Bindung zu Verein und Stadt. Umso trauriger sind die Verantwortlichen und mit Sicherheit auch die Lok Fans, dass es nicht möglich war mit den Offerten der finanzstarken Konkurrenz gleichzuziehen. Teammanager Thomas Schönhoff äußert sich zum Abgang: „Im Namen des Vereins, des Teams, der Fans und der Sponsoren möchten wir Pierre an dieser Stelle unseren herzlichen Dank für das gemeinsam Erreichte und besten Wünsche für die Zukunft aussprechen.“ Mit einem Augenzwinkern fügt er hinzu: „Wobei das natürlich nicht auf die Spiele gegen uns zutrifft. Da wird es, wie es auch für Pierre üblich ist, mit voller Intensität zur Sache gehen. Aber zumindest haben die Fans so die Möglichkeit auf ein Wiedersehen.“ Auch Headcoach René Schilling bedauert den Verlust seines Schützlings: „Mit Pierre verlieren wir ein, wenn nicht das Gesicht des Teams der letzten drei Jahre. Seine Leistungen auf und abseits des Feldes waren immer tadellos. Er wird eine ziemlich große Lücke hinterlassen, die wir nun füllen müssen.“

Der Kontakt zwischen den Verantwortlichen und Pierre war über den Sommer nie abgerissen. Dabei hatte der US Playmaker auch ausgedrückt, dass es ihm ein wichtiges Anliegen sei den Fans seine persönliche Abschiedsnachricht zu übermitteln, welche wir ungefiltert im Englischen wiedergeben wollen: "I appreciate my time in Bernau! I'm thankful for the opportunity you all gave me to start off my career. Coach René, I'm thankful that you put your trust in me to become a leader of the team and off the court treating me like family and making sure things were good! To the fans I couldn't have asked for more support throughout the years you all loved me from the start and that meant a lot! I will definitely miss y'all and will always have love for Bernau! I wish you nothing but the best for your endeavors on and off the court!"

 

 

 
 

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