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Lok geht in Playoffs gegen SKYLINERS Juniors in Führung

Beim großen Doppelspieltag mit ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena sind die Bernauer Basketballer erfolgreich in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Lok Bernau setzte sich im ersten von möglichen drei Spielen gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors mit 75:64 (42:46) durch. Vor über 1.600 Zuschauern in der Berliner Arena war Pierre Bland mit 20 Punkten der überragende Lok-Akteur. Am kommenden Samstag kommt es im Achtelfinale zum zweiten Spiel in Frankfurt.

In ganz großer Kulisse ist Lok Bernau am Samstagnachmittag in der Mercedes-Benz Arena in die erste Playoff-Runde gestartet. Beim gemeinsamen Doppelspieltag mit Kooperationspartner ALBA BERLIN traten die Bernauer vor dem Bundesligaspiel der Berliner gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors an. Die Frankfurter Nachwuchsbasketballer waren nicht in absoluter Bestbesetzung nach Berlin gereist. Mit Max Merz, Niklas Kiel, Mahir Agva und Stefan Ilzhöfer fehlten vier Bundesligaspieler, die auch in der ProB zum Einsatz kommen können. Dennoch zeigte die Mannschaft von Gästetrainer Eric Detlev, dass der erreichte achte Hauptrundenplatz über die eigentlichen Stärken hinwegtäuscht. In der ungewohnten Atmosphäre kamen die Bernauer gut aus den Startlöchern. Von Nervosität keine Spur – allerdings auch bei den Gästen nicht, die nach vier Siegen zuletzt keinesfalls chancenlos ins Achtelfinale gingen. Ende des ersten Viertels kam die Lok bei einem 13:4-Zwischenspurt zum ersten Mal ins Laufen (22:14, 9. Minute). Zu Beginn des zweiten Viertels hatten die Frankfurter per Dreier durch Jamin Knothe das Spiel aber schon wieder ausgeglichen. (22:22, 11. Minute). Mit einem Dreier durch Ferdinand Zylka und einem Dreipunktspiel des ALBA-Youngster fand die Lok aber schnell die passende Antwort. Ein weiterer Dreier durch Robert Kulawick ließ die über 1.600 Fans in der Arena jubeln (31:24, 14. Minute). Gut zwei Minuten vor der Halbzeit wuchs die Bernauer Führung kurzzeitig in den zweistelligen Bereich. Die SKYLINERS verkürzten aber direkt durch Isaac Bonga und Travis Thompson zum 42:36 Pausenstand.

Anfang der zweiten Hälfte zeigten die Lok-Korbjäger ihre schwächste Phase des Spiels. Der Vorsprung schmolz direkt zusammen. Lange drei Minuten dauerte es, bis Topscorer Pierre Bland die Fans auf den Rängen erlöste und mit einem Dreier die ersten Lok-Zähler markierte (45:41, 24. Minute). Er gab damit den Startschuss für einen 10:0 Lauf der Bernauer. Auf Frankfurter Seite blieb der Korb fast sechs Minuten lang „ungenutzt“. Die Bernauer Führung hielt bis ins vierte Viertel hinein. Ein Tip-Dunk von Tim Schneider und ein weiterer Zylka-Dreier ebneten dann den Weg zum Sieg. Pierre Bland sorgte mit einem Dreipunktspiel anschließend für die höchste Führung des Spiels und die Entscheidung (75:58, 38. Minute). Frankfurt verkürzte zwar noch, brachte den ersten Playoff-Sieg der Bernauer aber nicht mehr in Gefahr. Mit 75:64 gehen die Brandenburger in der Achtelfinalserie in Führung und können am kommenden Samstag auswärts die „Best-of-Three“-Serie vorzeitig entscheiden. Bei einer Niederlage in Frankfurt würde es am 21. März (Dienstag) zu einem entscheidenden Spiel in Bernau kommen.

Lok-Headcoach René Schilling: „Es war zwar nicht unser bester Basketball, ich bin mit unserem Auftritt und dem Ergebnis heute trotzdem zufrieden. Uns war wichtig mit einem Erfolg in die Playoffs zu starten, das haben wir geschafft. Die Fans haben für eine tolle Atmosphäre gesorgt, die uns in schwächeren Phasen des Spiels geholfen hat. Im Rückspiel werden wir uns steigern müssen, Frankfurt wird ziemlich sicher mit einer noch stärkeren Mannschaft als heute spielen.“

Viertelstände: 22:19, 42:36, 57:48, 75:64

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (20 Punkte), Ferdinand Zylka (15), Tim Schneider (10), Robert Kulawick (9), Timajh Parker-Rivera (8), Jonas Böhm (5), Robert Glöckner (4), Kevin Wohlrath (2), Nico Adamczak (2), Konstantin Kovalev (0), Jannes Hundt (0), Nino Valentic (0)

FRAPORT SKYLINERS Juniors: Travis Thompson (15 Punkte), Isaac Bonga (10), Tim Oldenburg (10), Garai Zeeb (9), Rilwan Bakare (8), Konstantin Schubert (4),  Jamin Knothe (3), Cosmo Grühn (3), Armin Trtovac (2), Lennart Okeke (0)

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