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Lok Bernau klarer Favorit im Brandenburg-Derby

Mit zwei Heimspielen zum Abschluss der ProB-Hauptrunde können sich die Bernauer Basketballfans auf die bevorstehenden Playoffs einstimmen. An diesem Sonntag trifft der SSV Lok Bernau dabei im Brandenburg-Derby der 2. Basketball-Bundesliga auf den RSV Eintracht. Die Favoritenrolle liegt dabei klar bei Gastgeber und Tabellenführer Bernau. Das Heimspiel beginnt am Sonntag um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

Timajh Parker-Rivera
Mit einem Heimspiel-Doppelpack geht es für die Lok-Korbjäger in den Endspurt der ProB-Hauptrunde. Bevor in der nächsten Woche die Herzöge Wolfenbüttel in der Hussitenstadt gastieren, steht an diesem Sonntag das Derby gegen den märkischen Rivalen RSV Eintracht auf dem Programm. Die Vorzeichen könnten dabei nicht deutlicher sein. Während den Bernauern ein Sieg aus den verbleibenden zwei Heimspielen genügt, um den ersten Tabellenplatz zu verteidigen, steht für Stahnsdorf seit dem letzten Wochenende fest, dass sie den Klassenerhalt nur über die Playdown-Runde schaffen können. Der Abstand auf den rettenden achten Tabellenplatz ist nicht mehr einzuholen. Die abstiegsbedrohten Teltower gehören als einziges Team seit zehn Jahren zum festen Inventar der ProB im Norden. Mit dem vorletzten Platz und einer Bilanz von sechs Siegen aus 20 Spielen, scheint auf dem Papier recht klar, dass den Brandenburger Gästen die Außenseiterrolle gehört. Da die vier letztplatzierten Teams alle Punkte der regulären Saison in die Abstiegsrunde mitnehmen, wird der RSV dennoch alles versuchen seine Chance zu nutzen.

An der Seitenlinie der Stahnsdorfer führt seit Saisonbeginn der Holländer Thomas Roijakkers die Regie. Auf dem Feld sind es drei US-Amerikaner, die den Ton angeben. Die beiden Flügelspieler Josh Adeyeye (16.9 Punkte, 5.3 Rebounds) und Namensvetter Josh Smith (15.3 Punkte, 9.6 Rebounds) führen das Team an. Landsmann Antoine Myers kam erst im Oktober nach Stahnsdorf. Der Aufbauspieler sammelt im Schnitt 14.4 Punkte pro Spiel. Alle drei waren im Hinspiel zum Saisonauftakt gegen die Lok noch nicht im Team oder noch nicht spielberechtigt. Mit 99:52 hatte das Spiel damals wenig Aussagekraft und vor allem kaum sportlichen Wert. Neben den Importspielern setzt die Eintracht auch auf Nachwuchsspieler aus einer Kooperation mit dem DBV Charlottenburg und dem TuS Lichterfelde. Mit durchschnittlich 20 Minuten sammelt Dennis Teucher (8 Punkte) allerdings als einziges Nachwuchstalent nennenswerte Einsatzzeit. An der Seite von Myers wird die Stahnsdorfer Mannschaft durch den 24-jährigen Kapitän Niko Schumann geführt, der seit 2014 für die Teltower in der ProB spielt. Daneben hat die Roijakkers-Truppe aber mit Joey Ney (6.2 Punkte) und Colin Craven (9.6 Punkte) weitere ligaerfahrene Akteure in ihren Reihen. Der RSV gilt als aggressives Team, dass sich mit einer variablen Defensive gut auf die Gegner einstellt. Das belegen am Ende nicht nur die vielen knappen Niederlagen.
 
Lok-Headcoach René Schilling: „Das Schwierigste für uns wird wohl sein, von Beginn an den richtigen Fokus zu haben. Nach dem starken Spiel in Quakenbrück, müssen wir auch am Sonntag schnell zu unserer Intensität finden. Wir sind klarer Favorit und das wollen wir auch auf dem Feld zeigen.“

Rund um das Brandenburg-Derby wird es eine Mitgliederaktion der „AOK Nordost – Die Gesundheitskasse“ geben. Seit dieser Saison ist die AOK beim SSV Lok Bernau als offizieller Gesundheitspartner aktiv. Bei der geplanten Aktion „Mitglied werden – 25 Euro für unseren Verein“ soll die Partnerschaft weiter vorangetrieben werden. Das Sonntagsheimspiel beginnt um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße, Bernau).
 

 
 

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