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Duell der Spitzenreiter: Lok reist zu Artland Dragons

Drei Spieltage vor Ende der Hauptrunde treffen in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die beiden Spitzenreiter in der Nordstaffel aufeinander. Der SSV Lok Bernau gastiert am Wochenende bei den punktgleichen Artland Dragons in Quakenbrück. Der Gewinner des Duells hat beste Chancen auch als Tabellenerster in die Playoffs einzuziehen. Das Spitzenspiel beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Artland Arena. 

Pierre BlandZum Spitzenspiel gegen den SSV Lok Bernau am Samstagabend erwarten die Artland Dragons eine ausverkaufte Arena. Mit durchschnittlich weit mehr 2.000 Zuschauern pro Spiel gehört der ehemalige Erstligist ohnehin zu den besucherstärksten Gastgebern in der ProA und ProB. Bis zu 3.000 Zuschauer könnten es am Samstag werden. Auch aus Bernau haben sich einige reisewillige Lok-Fans angekündigt. Die hohe Zuschauerkapazität kommt nicht von ungefähr. Von 2003 bis 2015 spielte Quakenbrück in der easyCredit Basketball Bundesliga. Die letzten acht Jahre davon waren sie durchweg auf der europäischen Basketballbühne vertreten. Nach der Vize-Meisterschaft 2007, feierten die Drachen mit dem Sieg des BBL-Pokals 2008 ihren bisher größten Erfolg. Vor zwei Jahren stellte man dennoch den Spielbetrieb in der Bundesliga ein und ging zwei Etagen tiefer in der ProB wieder an den Start. Die Lok gastiert am Samstag zum ersten Mal überhaupt in der Artland Arena.

Quakenbrück ist mit großen Ambitionen in die Saison gestartet und peilt noch immer den Aufstieg in die ProA an. Die Mannschaft um Kapitän Benjamin Fumey wurde für das große Ziel im letzten Sommer runderneuert und mit hochklassigen Spielern zusammengestellt. Dennoch gab es im Januar einige Veränderungen bei den Niedersachen. Verletzungsbedingt wurde im Kader noch einmal nachgelegt. Dazu hat das Trainergespann Florian Hartenstein und Christian Greve die Arbeit an der Seitenlinie von Dragan Dojin übernommen.

Der Gewinner des Spitzenduells am Samstag hat bei nur noch zwei verbleibenden Spielen die besten Chancen die Hauptrunde als Tabellenerster abzuschließen. In den Playoffs hätte der Spitzenreiter in allen KO-Runden bis zum Finale das Heimrecht für ein mögliches Entscheidungsspiel bei einem Unentschieden. Beide Teams stehen nicht nur punktgleich mit identischer Bilanz (14 Siege, 5 Niederlagen) an der Tabellenspitze der ProB Nord. Auch der Blick auf die Mannschaftswerte gleicht einer Blaupause in den relevanten Statistiken. In Offensive und Defensive führen die Dragons die Ligawertung mit an. Die Fans dürfen von daher ein spannendes und umkämpftes Spiel erwarten. Das erste Aufeinandertreffen im Oktober endete mit einem knappen 78:74 Heimsieg der Bernauer. Auf dem Feld agieren die Gastgeber aus Quakenbrück als sehr ausgeglichenes Team mit etlichen offensiven Optionen. Fast alle Akteure haben bereits höherklassige Erfahrung gesammelt und machen die Mannschaft sehr schwer ausrechenbar. Vor allem die geringe Zahl an Ballverlusten sticht heraus. Ein Garant dafür ist Aufbauspieler Matt Reid, der im letzten Jahr mit Rasta Vechta den Aufstieg in die BBL geschafft hat. Mit 33 Jahren ist er der erfahrenste Spieler und mit gut 12 Punkten und sechs Assists auch einer der wichtigsten Drachen. Mit Maximilian Rockmann (zuletzt MLP Heidelberg) und Chris Frazier (zuletzt Crailsheim Merlins) stehen zwei weitere ProA-erfahrene Offensivposten im Kader. Beide sind hervorragende Schützen, die jederzeit auch im hohen zweistelligen Bereich punkten können. Frazier ist mit durchschnittlich 14.4 Punkten momentan der Topscorer im Artland. Unter den Körben sorgt neben Benjamin Fumey (14.1 Punkte, 5.7 Rebounds) auch Gregory Graves (13.0 Punkte, 8.3 Rebounds) für Ordnung. Von der starkbesetzten Bank bringt Philipp Lieser immer wieder frische Impulse auf das Feld. Mit seinen 1,94m ist Lieser für einen Aufbauspieler sehr groß gewachsen und weiß diesen Größenvorteil gegen seine oftmals kleineren Gegenspieler auch gut zu nutzen.

Lok Headcoach René Schilling: "Wir stehen vor einem für uns besonderen Spiel. Ich denke, dass wir vor der großen Kulisse weniger Druck haben werden als die Artland Dragons. Dennoch sehe ich für uns die Herausforderung vor allem darin, wenig eigene Fehler zu produzieren. Wenn wir es dann in der Verteidigung schaffen, Inside dagegen zu halten und die Quakenbrücker Schützen zu kontrollieren, spricht vieles für ein offenes Spiel.“ 

Der SSV Lok Bernau wird aller Voraussicht nach in Bestbesetzung zum Spitzenspiel reisen können. Die Partie in der Artland Arena (Jahnstraße 19, 49610 Quakenbrück) beginnt am Samstag um 19.30 Uhr.

 

 
 

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