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Lok Bernau mit Heimspiel gegen Ligaschlusslicht Recklinghausen

Der SSV Lok Bernau empfängt am 19. Spieltag der 2. Basketball-Bundesliga ProB die Ruhrpott-Basketballer von Citybasket Recklinghausen. Das Schlusslicht der Nordstaffel reist als klarer Außenseiter zum Tabellenführer nach Bernau, hat aber schon unter Beweis gestellt, dass es für eine Überraschung sorgen kann. Das Heimspiel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

Jonas Böhm
Für die Gäste aus Recklinghausen lief die bisherige Saison alles andere als nach Plan. Mit drei Siegen auf dem Konto hält Citybasket die rote Laterne in der ProB Nordstaffel fest in der Hand und muss bereits für Playdowns planen. In der Abstiegsrunde treten ab März die vier letztplatzierten Teams noch einmal gegeneinander an. Alle Punkte der Hauptrunde fließen in die Endabrechnung ein. Von daher werden die Recklinghäuser auch am Samstag versuchen wichtige Punkte einzusammeln.

Dass man die Mannschaft von Trainer Maik Berger nicht abschreiben darf, mussten zuletzt im Januar die VfL AstroStars Bochum erleben. Mit 81:74 konnte Citybasket ein Achtungszeichen setzen und den dritten Saisonsieg einfahren. Die Gäste haben in vielen Spielen gezeigt, dass sie auf Augenhöhe mitspielen können. Vom Verletzungspech verfolgt, mussten die Recklinghäuser in der laufenden Spielzeit auf den US-Positionen zweimal nachverpflichten. Zu einer rettenden Siegesserie hat es bisher aber nicht gereicht. Dabei gehört Playmaker Chris Iles mit fast 18 Punkten und knapp sechs Vorlagen pro Spiel zu den stärksten Offensivspielern. Er war bereits in der letzten Saison zu Gast in Bernau, als er noch im Trikot der White Devils Cottbus in der Regionalliga spielte. Iles ist einer der entscheidendsten Faktoren im Spiel von Citybasket, weil er ohne Probleme ein Spiel im Alleingang entscheiden kann. Landsmann Tre Hale-Edmerson reiht sich statistisch im Schnitt mit einem Double-Double ein. Der 2,07m große Center kommt auf 13.8 Punkte und zehn Rebounds. Dazu kommen aber von ihm auch noch gut drei Assists und zwei Steals pro Spiel. Der dritte US-Amerikaner Darnell Martin (6.6 Punkte, 5.0 Rebounds) ist Anfang Januar zum Team gestoßen. Neben einigen Talenten, stehen im Berger-Team aber auch erfahrene Deutsche, die man im Spiel nicht aus den Augen lassen sollte. Christoph Bruns (9.6 Punkte), Jan Letailleur (5.9 Punkte) aber auch Sebastiano Germana und Till von Guionneau haben in dieser Saison mehrfach zweistellige Ausbeuten abgeliefert. 

Der SSV Lok Bernau ist ganz sicher auch noch vom Hinspiel vorgewarnt. Nach einer 21 Punkte Führung vor der Halbzeit, kämpfte sich Citybasket damals bis zum Ausgleich zurück. Am Ende zitterten sich die Bernauer zu einem 87:81 Arbeitssieg.

Lok-Headcoach René Schilling: „Der größte Fehler wäre Recklinghausen zu unterschätzen. Es gilt den Tabellenplatz auszuklammern. Wir wollen an unsere Leistung der letzten beiden Spiele anknüpfen und schnell zeigen, wer Herr im Haus ist. Nur so können wir am Ende auch unserer Favoritenrolle gerecht werden.“

Beim SSV ist man zuversichtlich, dass am Samstag, entgegen zum letzten Wochenende, mehr als neun Spieler einsatzbereit im Kader stehen. Zwar waren unter der Woche Robert Kulawick und Kevin Wohlrath noch angeschlagen, Nico Adamczak konnte aber wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Das Heimspiel gegen Citybasket Recklinghausen startet wie gewohnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.
 
 
 

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