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Lok 2 siegt knapp mit 71:64 gegen Rathenow

In der gut gefüllten Gunter – Liche Sporthalle in Bernau kam es am Samstag zum Verfolgerduell zwischen der Lok Reserve und Rathenow. In der Hinrunde musste Lok 2 sich neben dem Spitzenreiter aus Potsdam nur den momentan drittplatzierten Red Eagles aus Rathenow geschlagen geben. Die Bernauer waren somit vorgewarnt. Vor allem unter den Körben gehören die Rathenower zu den wohl besten Teams der Oberliga.

Bernau startete wie gewohnt mit Olbrich, Bath, Meiling, Rothkegel und Heide. Die Gastgeber erwischten auch den besseren Start und führten nach zwei Minuten mit 6:0. Die Rathenower wachten nun auf und konnten durch ihre beiden besten Scorer M. Ritter und O. Brätsch das erste Viertel relativ ausgeglichen gestalten. Nach den ersten zehn Minuten stand es 23:17 für Bernau.

Im zweiten Viertel erlaubten sich die Bernauer einige unnötige Ballverluste und lagen so erstmals im Spiel  kurz vor der Halbzeit mit 30:32 hinten. Bernau kam zehn Sekunden vor Ablauf der Spielzeit in der ersten Hälfte nochmal in Ballbesitz. Christoph Meiling stellte dem Ballführenden Jan Heide einen Block oberhalb Dreierlinie (ein sogenanntes Pick & Roll). Heide traf mit der Sirene den Dreier zur umkämpften 33:32 Führung.

In der Halbzeitpause sprach Spielertrainer Rothkegel die zwischenzeitlich schwache Reboundarbeit an und mahnte seine Spieler in der zweiten Halbzeit gegen die körperlich überlegenen Rathenower besser auszuboxen.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich ein weiterhin sehr spannendes Spiel. Lok konnte sich öfter auf sieben oder acht Punkte absetzen, doch jedesmal antwortete Rathenow mit einem vier oder fünf Punkte Lauf. Im Angriff konnten in dieser Phase auf Bernauer Seite Thomas Bath und Matthias Olbrich überzeugen. Auch Routinier Alexander Voltz zeigte offensiv seine ganze Erfahrung und brachte ein bisschen Ruhe in die Teilweise hektischen Angriffsversuche der Gastgeber.

Bei noch zwei Minuten Spielzeit gab es beim Stand von 64:58 nochmal etwas Diskussionspotenzial. Heide wurde beim Dreierversuch durch einen Rathenower Spieler gefoult und bekam drei Freiwürfe zugesprochen. Die Bank der Rathenower beschwerte sich lauthals und kassierte daraufhin durch die Schiedsrichter ein technisches Foul. Dies bedeutete einen weiteren Freiwurf plus Einwurf an der Mittellinie für Bernau.

Heide traf von den nun insgesamt vier Freiwürfen dreimal. Die Vorentscheidung schaffte wenig später Thomas Bath durch einen erfolgreichen Dreier und zwei weiteren verwandelten Freiwürfen. Bernau gewann das Spiel am Ende verdient mit 71:64. In knapp vier Wochen trifft man wieder auf die Rathenower, dann im Viertelfinale des brandenburgischen Pokals.

Nächsten Samstag geht es erst einmal nach Schwedt, dort wartet die BG 94 mit einer erfahrenen Mannschaft auf die Spieler von Trainer Michael Rothkegel.

Für Bernau spielten: Thomas Bath (29 Punkte), Jan Heide (16), Matthias Olbrich (13), Christoph Meiling (7), Alexander Voltz (4), Alexander Boldt (2) sowie Michael Rothkegel und Slaine Walter

 
 

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