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Der Wille triumphiert!

Schon 14 Tage nach den beiden Auftaktsiegen der Senioren des SSV Lok Bernau stand an diesem Samstag schon die nächste Herausforderung an, das zweite Turnier in Glienicke. Erzrivale Ludwigsfelde und Liganeuling Glienicke hießen die Gegner. Das erste Spiel bestritt Ludwigsfelde gegen einen überraschend  stark  aufgestellten Neuling aus Glienicke, der das Spiel lange offen halten konnte und am Ende nur knapp unterlag.
 
Gut eingestellt vom Trainergespann Schmidt / Wollanik ging Lok gegen den ersten Gegner aus Ludwigsfelde hoch konzentriert zu Werke. Aus der Defense heraus schnell umschalten, den Ball zügig vortragen um einige Schnellangriffe laufen zu können, andernfalls den Angriff ruhig und strukturiert ausspielen. Dies gelang den Bernauern gegen ein durch starke Einzelleistungen glänzendes Team.  Durch die strukturiertere  Spielweise konnte sich Lok immer wieder leicht absetzen, der Gegner jedoch erholte sich immer wieder durch  individuelle Bernauer Fehler in der Verteidigung, und die erste Halbzeit  konnte sehr ausgeglichen mit 34:32 für Bernau verbucht werden. Im dritten Viertel gelang dann endlich auch die bessere Arbeit gegen die starken  Spieler im „Eins gegen Eins“ und es konnte ein ums andere mal der Ball erobert und im Angriff sicher versenkt werden. 18:11 gewann Lok diesen Abschnitt und das Aufbegehren der Ludwigsfelder wurde im Schlussteil des Spiels durch das wadenkrampfbedingte Ausscheiden des Aufbauspielers des Gegners unterbrochen und ein letztendlich verdienter 68:58 Sieg eingefahren werden.

Das zweite Spiel der Bernauer sollte gegen die starke Zonenverteidigung der Glienicker eine ganz andere Herausforderung darstellen. Mit drei riesigen langen Kerls und zwei quirligen schnellen Spielern schien Lok im Angriff gegen eine Wand zu laufen – kein Durchkommen zum Korb um die ersehnten Punkte zu machen. Einziges Mittel waren Würfe von außen, die jedoch meist ihr Zeil deutlich verfehlten, allein Thomas Werner hielt Bernau mit 4 erfolgreichen 3-Punkt- Würfen in dieser Phase im Spiel – und da auch die Gastgeber zu dieser Zeit noch Abschlussprobleme hatten, stand es nur 12:13 nach dem ersten Pausenpfiff. Die Glienicker jedoch fanden jetzt immer häufiger den Weg zum Korb und Bernau schien ratlos gegen diese Übermacht unter den Brettern. Spieler und Trainer waren geschockt und ratlos und die Schuld wurde sogar bei den nicht immer glücklich agierenden Schiedsrichtern gesucht – natürlich zu Unrecht. Desaströs wurde man mit 7:21 förmlich „abgeschossen“ und ging mit 15 Punkten Rückstand (19:34) in die Halbzeitpause. Der Neuling dominierte den Meister – alles stand Kopf, aber wie sollte man wieder ins Spiel finden, zumal sich zwei Bernauer leicht verletzt hatten und für dieses Spiel auch noch ausfielen?

In der zweiten Halbzeit witterten die Gasstgeber deutlich Ihre erste Siegchance – und wurden dadurch wohl ein wenig nervös. Bernau im Gegenzug wurde langsam sicherer, verteidigte wesentlich aggressiver und bedrohte wieder konzentrierter den gegnerischen Korb. Langsam kam das Wurfglück zurück und  man traf endlich die ersehnten Würfe von außen. Fünf erfolgreiche 3-Punktwürfe von Uwe Lehmann und ein immer stärker werdender Matthias Stoefer, der unterm Korb jetzt viele Rebounds einsammelte und im Angriff erfolgreich abschloss, ließen Lok Punkt um Punkt aufholen, nach dem 21:12 Viertelresultat in Abschnitt 3 gingen die Bernauer in der 36 Spielminute erstmals in Führung (52:50)  und konnten diesen knappen Vorsprung dann durch geschicktes Stören der gegnerischen Angriffe halten und durch Matthias Plößer mit dem alles entscheidenden Fastbreak zum 59 : 55 Endstand sogar  noch vergrößern. Eine Kraftleistung in der 2. Halbzeit, die nur durch Teamgeist und Willen möglich war. Nach nun vier Auswärtssiegen in Folge will Lok am 6.12.09 zu Hause den Weg in Richtung Titelverteidigung weiter gehen.

Lok spielte mit:
Uwe Lehmann  30 , Thomas Werner 28, Matthias Stoefer 20, Dirk Gaebler 12,  Dirk Broshog und Gerald Menzel je 8, Matthias Plößer  7, Jörg Metzdorf  und  Andreas Zahradka je 6  und Carsten Wollanik 2 Punkten

Uwe Lehmann
 
 

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